Robo­tic für B2B-Automatisierung

Pro­jekt­über­blick
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Mar­ken­stra­te­gie und Web­site-Kon­zept für ein Robo­tik-Start­up im indus­tri­el­len Mittelstand.

Wie wir Noey von Anfang an beglei­tet haben – von der ers­ten Schär­fung des Ange­bots bis zu einer Web­site, die Robo­tik nicht erklärt wie ein For­schungs­pro­jekt, son­dern wie eine kon­kre­te Lösung für Produktionsbetriebe.

Noey ist ein jun­ges Robo­tik-Start­up für indus­tri­el­le Auto­ma­ti­sie­rung. Der Fokus liegt auf Cobot-Appli­ka­tio­nen für Auf­ga­ben, die in vie­len Betrie­ben täg­lich Zeit, Per­so­nal und Ner­ven kos­ten: Palet­tie­ren, Maschi­nen­be­schi­ckung und Qualitätsprüfung.

Unse­re Arbeit begann früh. Zu einem Zeit­punkt, an dem Noey zwar eine kla­re tech­ni­sche Rich­tung hat­te, aber noch nicht als Mar­ke, Ange­bot und Ver­triebs­sto­ry greif­bar war. Genau die­se frü­he Pha­se war ent­schei­dend. Ein Start­up muss schnell ver­ständ­lich machen, wel­ches Pro­blem es löst, für wen es rele­vant ist und war­um man ihm trotz kur­zer Markt­his­to­rie ver­trau­en kann.

Bei Noey ging es des­halb zuerst um Ord­nung. Was ist der Kern des Ange­bots? Wie wird aus Robo­tik ein kla­rer Nut­zen? Wel­che Anwen­dun­gen ste­hen im Vor­der­grund? Wel­che Spra­che ver­steht ein Pro­duk­ti­ons­lei­ter, der kei­ne Zeit für abs­trak­te Zukunfts­er­zäh­lun­gen hat?

Dar­aus ent­stand eine Mar­ken- und Web­site-Logik rund um drei kon­kre­te Anwen­dun­gen: Noey Pal­let, Noey Machi­ne und Noey Inspect. Die­se Struk­tur macht Noey für die Ziel­grup­pe schnell ver­ständ­lich. Es geht nicht um Robo­tik als gro­ßes Ver­spre­chen. Es geht um Auf­ga­ben, die in Pro­duk­ti­ons­hal­len jeden Tag anfallen.

Zur Web­site

Aus­gangs­la­ge

Noey star­te­te mit einer tech­ni­schen Idee, die rele­vant war. Aber Rele­vanz reicht am Anfang nicht. Gera­de bei einem jun­gen Unter­neh­men muss der Markt schnell ver­ste­hen, wor­um es geht.
Der indus­tri­el­le Mit­tel­stand hat an vie­len Stel­len ein prak­ti­sches Pro­blem: Es gibt Tätig­kei­ten, die gemacht wer­den müs­sen, aber immer schwie­ri­ger zu beset­zen sind. Kar­tons sta­peln. Maschi­nen bestü­cken. Tei­le prü­fen. Wie­der und wie­der. Oft kör­per­lich belas­tend, oft mono­ton, oft abhän­gig davon, ob genug Men­schen ver­füg­bar sind.
Auto­ma­ti­sie­rung ist für vie­le Betrie­be nahe­lie­gend, aber sel­ten ein­fach. Die Sor­ge ist nach­voll­zieh­bar: Wird das ein teu­res Son­der­pro­jekt? Passt das in unse­re Pro­duk­ti­on? Wer küm­mert sich um Inte­gra­ti­on, War­tung und Anpas­sung? Und was pas­siert, wenn die Lösung im All­tag nicht so funk­tio­niert wie in der Prä­sen­ta­ti­on?
Noey muss­te des­halb nicht bewei­sen, dass Robo­tik span­nend ist. Das wis­sen die meis­ten längst. Noey muss­te zei­gen, dass Auto­ma­ti­sie­rung kon­kret, über­schau­bar und pas­send für wie­der­keh­ren­de Auf­ga­ben gedacht wer­den kann.
Für ein Start­up ist die­ser Fokus hart, aber not­wen­dig. Wer zu früh zu viel erzählt, wirkt unklar. Wer nur Tech­nik erklärt, ver­liert Ent­schei­de­rin­nen und Ent­schei­der, die vor allem wis­sen wol­len: Ent­las­tet mich das wirk­lich? Kann ich das intern ver­tre­ten? Ist der nächs­te Schritt über­schau­bar?
Die Auf­ga­be war des­halb: Noey so posi­tio­nie­ren, dass aus einer tech­ni­schen Lösung ein ver­ständ­li­ches Ange­bot für Pro­duk­ti­ons­be­trie­be wird.

Stra­te­gie & Markenführung

Der zen­tra­le Gedan­ke hin­ter Noey lautet:

Mehr Kapa­zi­tät für Ihre Produktion.

Das ist kei­ne Schmuck­zei­le. Es ist die Über­set­zung des Ange­bots in die Spra­che der Ziel­grup­pe. Pro­duk­ti­ons­be­trie­be kau­fen kei­nen Cobot, weil ein Robo­ter­arm gut aus­sieht. Sie suchen Ent­las­tung an Stel­len, an denen Men­schen feh­len, Pro­zes­se sto­cken oder Teams dau­er­haft mono­to­ne Tätig­kei­ten über­neh­men müs­sen. Die Mar­ke muss­te des­halb von den Auf­ga­ben aus ent­wi­ckelt wer­den, nicht von der Technologie.

Noey Pal­let steht für auto­ma­ti­sier­tes Palet­tie­ren.
Rele­vant für Betrie­be, in denen Ver­pa­ckun­gen, Kar­tons oder Gebin­de regel­mä­ßig gesta­pelt wer­den müssen.

Noey Machi­ne steht für auto­ma­ti­sier­te Maschi­nen­be­schi­ckung.
Rele­vant dort, wo Maschi­nen lau­fen könn­ten, aber Bedie­nung und Nach­le­gen Per­so­nal binden.

Noey Inspect steht für auto­ma­ti­sier­te Prü­fung und Kon­trol­le.
Rele­vant für Betrie­be, in denen Qua­li­täts­si­che­rung viel Auf­merk­sam­keit braucht und Teams ent­las­tet wer­den sollen.

Die­se Ange­bots­struk­tur gibt Noey ein kla­res Pro­fil. Sie ver­hin­dert, dass das Start­up als all­ge­mei­ner Robo­tik-Anbie­ter wahr­ge­nom­men wird. Die Anwen­dun­gen machen die Leis­tung greif­bar und hel­fen im Ver­trieb, schnel­ler in kon­kre­te Gesprä­che zu kommen.

Auch die Rol­le als Start­up wur­de bewusst nicht ver­steckt. Noey soll­te nicht so auf­tre­ten, als wäre es seit 40 Jah­ren Maschi­nen­bau­er. Das wäre unglaub­wür­dig. Gleich­zei­tig durf­te die Mar­ke nicht unfer­tig wir­ken. Der rich­ti­ge Ein­druck ist: jun­ges Unter­neh­men, kla­rer Fokus, tech­ni­sches Ver­ständ­nis, nah an rea­len Produktionsproblemen.

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on muss­te des­halb nüch­tern blei­ben. Kei­ne gro­ßen Zukunfts­bil­der. Kei­ne über­zo­ge­nen Ver­spre­chen. Son­dern eine ein­fa­che Fra­ge: Wel­che wie­der­keh­ren­de Auf­ga­be in Ihrer Pro­duk­ti­on bin­det Kapa­zi­tät – und kann Noey sie übernehmen?

Design­sys­tem & Anwendung

Noey braucht einen Auf­tritt, der zur Indus­trie passt und trotz­dem erkenn­bar nach Start­up aussieht.

Zu ver­spielt wäre falsch. Pro­duk­ti­ons­be­trie­be suchen kei­ne nied­li­che Robo­ter­fi­gur. Sie wol­len sehen, ob eine Lösung in ihren Abläu­fen bestehen kann. Zu klas­sisch wäre aber eben­falls schwach. Dann wür­de Noey wir­ken wie jeder ande­re tech­ni­sche Anbie­ter im Maschinenbau-Umfeld.

Die Gestal­tung muss­te daher sach­lich, direkt und anwen­dungs­nah sein. Der Fokus liegt auf ech­ten Auf­ga­ben, kla­ren Modu­len und einer visu­el­len Spra­che, die nicht vom Pro­dukt ablenkt.

Das Design­sys­tem folgt der Ange­bots­struk­tur. Pal­let, Machi­ne und Inspect bil­den die Ord­nung für Web­site, Sales-Unter­la­gen, Prä­sen­ta­tio­nen und spä­te­re Kom­mu­ni­ka­ti­on. Jede Anwen­dung braucht genug Eigen­stän­dig­keit, bleibt aber klar Teil von Noey.

Wich­tig war außer­dem der Umgang mit Bild und Bewegt­bild. Bei Robo­tik reicht Beschrei­bung nur begrenzt. Man muss sehen, wie eine Anwen­dung arbei­tet: wie sie greift, sta­pelt, beschickt, prüft. Des­halb spielt Video eine zen­tra­le Rol­le. Es nimmt der Tech­nik etwas Abs­trak­tes und zeigt, was im Betrieb tat­säch­lich passiert.

Das Sys­tem soll Noey hel­fen, in den nächs­ten Schrit­ten zu wach­sen: wei­te­re Anwen­dun­gen, neue Cases, Ver­triebs­ma­te­ri­al, Mes­se­auf­tritt, Inves­to­ren­kom­mu­ni­ka­ti­on. Dafür braucht die Mar­ke kei­ne über­la­de­ne Welt, son­dern kla­re Bau­stei­ne, die sich sau­ber erwei­tern lassen.

Digi­ta­le Umset­zung & immersi­ve Website

Die Web­site ist für Noey der ers­te Belas­tungs­test der Marke.Wer auf die Sei­te kommt, muss schnell ver­ste­hen: Was macht Noey? Für wel­che Auf­ga­ben ist das rele­vant? Und war­um lohnt sich ein Gespräch?

Der Ein­stieg muss des­halb direkt sein:

Mehr Kapa­zi­tät für Ihre Produktion.

Danach braucht es kei­ne lan­ge Erklä­rung über Robo­tik. Die Sei­te muss schnell zu den Anwen­dun­gen füh­ren. Palet­tie­ren. Maschi­nen­be­schi­ckung. Qua­li­täts­prü­fung. Das sind Begrif­fe, mit denen Pro­duk­ti­ons­be­trie­be arbei­ten können.Die Web­site folgt daher einer Use-Case-Logik. Sie star­tet nicht bei der Tech­no­lo­gie, son­dern bei den Auf­ga­ben. Wer ein Palet­tier­pro­blem hat, soll Noey Pal­let ver­ste­hen. Wer Maschi­nen nicht durch­ge­hend bestü­cken kann, soll Noey Machi­ne ein­ord­nen kön­nen. Wer Prüf­pro­zes­se ent­las­ten will, soll Noey Inspect als Ein­stieg sehen.Die Tex­te müs­sen dabei ein­fach blei­ben, aber nicht banal. Ein Pro­duk­ti­ons­lei­ter braucht kei­ne weich­ge­spül­te Start­up-Spra­che. Er braucht kla­re Aus­sa­gen: Was macht die Lösung? Wann passt sie? Was ist der nächs­te Schritt?

Auch der Call-to-Action folgt die­ser Logik:

Ihr Auto­ma­ti­sie­rungs­po­ten­zi­al prüfen

Das ist prä­zi­ser als ein all­ge­mei­nes „Kon­takt auf­neh­men“. Vie­le Betrie­be wis­sen noch nicht, ob Auto­ma­ti­sie­rung für ihre kon­kre­te Auf­ga­be sinn­voll ist. Der CTA öff­net genau die­se Prü­fung, ohne direkt ein gro­ßes Pro­jekt zu ver­kau­fen. Die Web­site macht Noey damit nicht grö­ßer, als es ist. Sie macht Noey ver­ständ­li­cher. Das ist für ein Start­up wertvoller

Feed­back von Noey Solu­ti­ons zu unse­rer Arbeit

Die Zusam­men­ar­beit mit CON­CRE­TE ist abso­lut zu emp­feh­len. Offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, Trans­pa­renz und ehr­li­ches Feed­back sind genau das, was wir uns von einem Part­ner gewünscht haben und genau das haben wir bekommen.

Da wir zuvor noch nie eine eige­ne Mar­ke auf­ge­baut hat­ten, war die Zusam­men­ar­beit für uns auch ein ech­ter Lern­pro­zess. Und der wich­tigs­te Take-away: Eine Mar­ke ist weit mehr als ein Logo und ein paar Far­ben. Sie ist vor allem ein Gefühl, das trans­por­tiert wird.

Als jun­ges Unter­neh­men war Geschwin­dig­keit für uns ent­schei­dend. CON­CRE­TE hat ein Ange­bot aus­ge­ar­bei­tet, das genau das ermög­licht, struk­tu­riert, ziel­ge­rich­tet und dabei ohne Abstri­che bei der Qualität.

Der Pro­zess war von Anfang an durch­dacht: Wir haben einen Fra­ge­bo­gen aus­ge­füllt, der gezielt unser Geschäfts­mo­dell, unse­re Kun­den, den Wett­be­werb und wei­te­re Key Facts abge­fragt hat. Dar­aus hat CON­CRE­TE unse­re Mar­ken­iden­ti­tät ent­wi­ckelt. Im anschlie­ßen­den Design-Kick­off ging es dann expli­zit um Emo­tio­nen. Wel­che Gefüh­le wol­len wir über Far­ben, For­men und Schrif­ten ver­mit­teln? Aus bei­dem zusam­men ent­stand unse­re Brand­vi­si­on.
Das Ergeb­nis hat uns wirk­lich begeis­tert. Wie prä­zi­se unse­re Vor­stel­lun­gen getrof­fen und wie facet­ten­reich das Gan­ze aus­ge­ar­bei­tet wur­de, hat uns sehr gefreut. Auch bei Web­site und Bild­ent­wick­lung wur­de eng mit uns kom­mu­ni­ziert, nichts ohne Rück­spra­che und Frei­ga­be umgesetzt.

Wir sind sehr glück­lich mit dem Ergeb­nis und freu­en uns auf wei­te­re gemein­sa­me Pro­jek­te mit CONCRETE!

Vie­le Grü­ße
Timo & Tobi­as / Grün­der NOEY Solu­ti­ons GmbH

War­um die­ser Case auch für eure Brand rele­vant sein könnte:

Noey zeigt, war­um Mar­ken­ar­beit bei Start­ups früh begin­nen soll­te.
Vie­le jun­ge Unter­neh­men star­ten mit einer guten tech­ni­schen Idee. Das Pro­blem beginnt danach. Das Ange­bot wird zu breit erzählt. Die Ziel­grup­pe bleibt unklar. Die Web­site erklärt Funk­tio­nen, aber nicht den Nut­zen. Und im Ver­trieb muss jedes Gespräch wie­der bei null anfan­gen.
Bei Noey lag die Auf­ga­be dar­in, früh Ord­nung zu schaf­fen. Drei Anwen­dun­gen. Eine kla­re Ziel­grup­pe. Ein Nut­zen, der nicht aus der Tech­no­lo­gie kommt, son­dern aus der Ent­las­tung in der Pro­duk­ti­on.
Das ist beson­ders wich­tig, wenn ein Start­up in einen Markt ver­kauft, der berech­tigt vor­sich­tig ist. Pro­duk­ti­ons­be­trie­be ent­schei­den nicht nach Hype. Sie ent­schei­den danach, ob eine Lösung zu ihren Abläu­fen passt, intern erklär­bar ist und ein kon­kre­tes Pro­blem redu­ziert.
Noey zeigt, wie aus einem tech­ni­schen Ange­bot eine Mar­ke wer­den kann, die im Markt schnel­ler ver­stan­den wird. Für Start­ups ist das ein ent­schei­den­der Punkt: Mar­ke ist am Anfang nicht Deko­ra­ti­on. Mar­ke ist die Ord­nung, mit der ein jun­ges Unter­neh­men erklä­ren kann, war­um es gebraucht wird.

Ihr arbei­tet an einem Kon­zept, das wach­sen soll? Oder an einer Mar­ke, die meh­re­re Ziel­grup­pen gleich­zei­tig errei­chen muss – ohne belie­big zu wer­den?
Dann spre­chen wir ger­ne dar­über, wie man Sub­stanz sicht­bar macht.

Zum Pro­jekt­ge­spräch mit Concrete

„Noey war gestal­te­risch eine sehr sen­si­ble Auf­ga­be. Die Mar­ke muss­te nach Robo­tik und Auto­ma­ti­sie­rung aus­se­hen, aber nicht kalt oder rein tech­nisch. Sie muss­te wie ein Start­up wir­ken, aber nicht unfer­tig oder über­dreht. Gera­de im indus­tri­el­len Umfeld braucht es dafür viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl. Wenn das Design zu laut wird, ver­liert es Ver­trau­en. Wenn es zu klas­sisch wird, ver­liert es Eigen­stän­dig­keit. Der rich­ti­ge Ton lag genau dazwischen.“

Wolf­ram Strat­mann – Krea­ti­on CONCRETE
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