Pas­ta-Food-Start­up

Pro­jekt­über­blick
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Mar­ken­stra­te­gie und Bran­ding für ein urba­nes Food-Start­up
Wie wir Litt­le Big Pas­ta als eigen­stän­di­ge Gas­tro­no­mie-Mar­ke zwi­schen Authen­ti­zi­tät und Groß­stadt-Rhyth­mus posi­tio­niert haben.

Litt­le Big Pas­ta ist ein Food-Start­up in Ham­burg mit einem kla­ren Anspruch: Pas­ta, wie sie im Her­zen Ita­li­ens gekocht wird – über­setzt in die Spra­che der Groß­stadt. Unse­re Auf­ga­be bei CON­CRE­TE war es, aus einer sehr per­sön­li­chen Grün­der­idee eine belast­ba­re, design­ge­trie­be­ne Gas­tro­no­mie-Mar­ke zu ent­wi­ckeln. Kei­ne Trat­to­ria. Kein Fast Food. Kei­ne Sys­tem­gas­tro­no­mie-Kopie. Son­dern ein For­mat, das Authen­ti­zi­tät, Tem­po und urba­nen Stil in Ein­klang bringt.
Im Zen­trum stan­den die stra­te­gi­sche Mar­ken­po­si­tio­nie­rung, die Ent­wick­lung einer kla­ren Brand Sto­ry, ein visu­el­les Sys­tem mit hoher Wie­der­erkenn­bar­keit sowie ein Raum- und Web­site-Kon­zept, das Pas­ta nicht nur ver­kauft, son­dern insze­niert.
Ziel war es, eine Mar­ke zu schaf­fen, die vom ers­ten Stand­ort an eigen­stän­dig wirkt – und gleich­zei­tig das Poten­zi­al hat, wei­ter­zu­wach­sen, ohne ihre See­le zu verlieren.

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Aus­gangs­la­ge

Ham­burg kennt ita­lie­ni­sche Restau­rants – und es kennt schnel­le Sys­tem­gas­tro­no­mie.
Was fehl­te, war ein For­mat dazwi­schen:

ech­te, hand­werk­lich gekoch­te Pas­ta im Tem­po der Groß­stadt. Ohne Kitsch. Ohne Plas­tik-Zitro­nen. Ohne rot-weiß karier­te Tisch­de­cken.
Gleich­zei­tig war die emo­tio­na­le Grund­la­ge stark: ita­lie­ni­sche Fami­li­en­kul­tur, der gro­ße Topf in der Mit­te des Tisches, das täg­li­che Ritu­al des gemein­sa­men Essens. Die­se Sub­stanz durf­te nicht ver­lo­ren gehen – muss­te aber in eine urba­ne, jun­ge, design­be­wuss­te Ziel­grup­pe über­setzt wer­den.

Die zen­tra­le Her­aus­for­de­rung war damit klar:
Wie schafft man eine authen­ti­sche, emo­tio­nal auf­ge­la­de­ne Mar­ke, ohne in Nost­al­gie oder Sys­tem­gas­tro­no­mie abzurutschen?

Stra­te­gie & Markenführung

Im Kern ging es um eine kul­tu­rel­le Über­set­zung.
Litt­le Big Pas­ta steht für ita­lie­ni­sche Wur­zeln – aber im Aus­druck modern, redu­ziert und urban. Kei­ne Fusi­on-Küche, kei­ne Expe­ri­men­te, kei­ne „ein­ge­deutsch­te“ Pas­ta. Statt­des­sen tra­di­tio­nel­le Rezep­te, weni­ge hoch­wer­ti­ge Zuta­ten und das Ritu­al des „man­te­ca­re“ – das sämi­ge Emul­gie­ren von Pas­ta und Sau­ce als hand­werk­li­cher Signa­tu­re-Moment.

Die Mar­ken­stra­te­gie posi­tio­niert Litt­le Big Pas­ta bewusst zwi­schen zwei Extremen:

  • Nicht nost­al­gisch-tra­di­tio­nell
  • Nicht aus­tausch­bar-sys­te­misch

Son­dern: Ita­lie­nisch im Her­zen. Modern im Aus­druck.
Die Tona­li­tät ist direkt, klar und selbst­be­wusst. Kein Pathos, kein Kli­schee-Ita­li­en, kein Opern-Sound­track. Statt­des­sen urba­ne Leich­tig­keit, Groß­stadt-Flair und eine Kom­mu­ni­ka­ti­on, die Insta­gram-taug­lich ist, ohne belie­big zu wirken.

Design­sys­tem & Anwendung

Das visu­el­le Sys­tem folgt einem kla­ren Span­nungs­feld: Mini­mal Set­up & Opu­lent Food.

Der Raum, die Typo­gra­fie und das Lay­out sind redu­ziert, klar struk­tu­riert und modern. Beton, Holz, Glas – urba­ne Mate­ria­li­en mit Wär­me. Die offe­ne Küche und der Glas­ku­bus mit sicht­ba­rer Pas­ta­pro­duk­ti­on wer­den zum Herz­stück der Mar­ke. Hand­werk wird nicht behaup­tet, son­dern gezeigt.

Dem gegen­über steht die Insze­nie­rung der Pro­duk­te: sat­te Far­ben, cre­mi­ge Tex­tu­ren, glän­zen­de Sau­cen, damp­fen­de Tel­ler. Das Essen selbst ist die Opu­lenz im ansons­ten redu­zier­ten Set­ting.

Die Farb­welt lei­tet sich aus Zuta­ten ab – Mehl, Eigelb, Toma­te, Son­ne. Ein kraft­vol­les Oran­ge fun­giert als visu­el­ler Anker. Die Typo­gra­fie ver­bin­det klas­si­sche ita­lie­ni­sche Refe­ren­zen mit zeit­ge­mä­ßer Klar­heit.

So ent­steht ein Design­sys­tem, das ska­lier­bar gedacht ist, aber nicht nach Sys­tem­gas­tro­no­mie aus­sieht. Eine Mar­ke, die sich prä­zi­se wie­der­erken­nen lässt – auf Boxen, im Raum, auf Social Media und auf der Website.

Digi­ta­le Umset­zung & immersi­ve Website

Die Web­site wur­de als Ver­län­ge­rung des Raum­kon­zepts gedacht.
Nicht als Spei­se­kar­ten-Con­tai­ner, son­dern als digi­ta­les Erleb­nis: visu­ell, sinn­lich, atmo­sphä­risch. Groß­for­ma­ti­ge Bil­der, kla­re Typo­gra­fie und eine redu­zier­te Struk­tur spie­geln das phy­si­sche Mar­ken­er­leb­nis wider.

Sto­rytel­ling steht im Zen­trum: Her­kunft, Hal­tung, Hand­werk. Pas­ta wird nicht als Pro­dukt prä­sen­tiert, son­dern als kul­tu­rel­les Ritu­al im Groß­stadt-Kon­text. Die Web­site ist damit kein rei­nes Infor­ma­ti­ons­me­di­um, son­dern Teil der Mar­ken­in­sze­nie­rung – kon­sis­tent mit Raum, Ver­pa­ckung und Kommunikation

Feed­back von Litt­le Big Pas­ta zu unse­rer Arbeit

Top Zusam­men­ar­beit – kla­re Emp­feh­lung für CONCRETE

Das Team von CON­CRE­TE hört zu, ver­steht einen wirk­lich und die Zusam­men­ar­beit macht durch­ge­hend Freu­de.
Nach­dem wir meh­re­re Agen­tu­ren in Ham­burg im Pitch hat­ten, sind wir bei CON­CRE­TE gelan­det und wuss­ten ziem­lich schnell, dass wir dort rich­tig sind.
Beson­ders schät­zen wir, wie viel Struk­tur sie in unse­re Gedan­ken- und Ideen­welt gebracht haben. Noch bevor wir uns final für die Zusam­men­ar­beit ent­schie­den hat­ten, hat Wolf­ram uns in einem aus­führ­li­chen, auf­ge­zeich­ne­ten Video trans­pa­rent erklärt, wel­che Schrit­te rea­lis­tisch anste­hen, wie lan­ge ein­zel­ne Pha­sen dau­ern und mit wel­chen Kos­ten wir rech­nen müs­sen. Genau die­se Offen­heit war für uns ent­schei­dend.
Zum Start gab es Work­shops, in denen wir Stra­te­gie, Ziel­grup­pen und Markt­po­si­tio­nie­rung geschärft haben. Anschlie­ßend folg­te ein inten­si­ves Mee­ting zur Ana­ly­se unse­rer Vor­stel­lun­gen für unser Pas­ta-to-go-Kon­zept in der Ham­bur­ger Innen­stadt.
Dar­auf auf­bau­end wur­den Logo, Look, Cla­im und die gesam­te visu­el­le Welt gemein­sam ent­wi­ckelt.
Seit­dem läuft die Zusam­men­ar­beit schnell, unkom­pli­ziert und qua­li­ta­tiv abso­lut über­zeu­gend.
Wir haben bei CON­CRE­TE ein Gesamt­pa­ket bekom­men: Logo-Ent­wick­lung, Farb­welt, Cor­po­ra­te Design, Web­site-Kon­zept, Prä­sen­ta­ti­ons­mas­ter, Farb­aus­wahl für den Laden­bau, Foto­ma­te­ri­al für die Order­ter­mi­nals und sämt­li­che Abstim­mun­gen in einem kon­sis­ten­ten Bran­ding.
Wich­tig war für uns auch der mensch­li­che Aspekt. Wir bau­en ein emo­tio­na­les Pro­dukt in einer schnel­len Groß­stadt wie Ham­burg auf, und genau die­ses Gefühl hat die Agen­tur ver­stan­den und in unse­rer Mar­ke sicht­bar gemacht. Wir blei­ben mit Wolf­ram und Team wei­ter im Aus­tausch und wer­den sicher noch wei­te­re Pro­jek­te gemein­sam umset­zen, um unse­rem jun­gen Start-up zusätz­li­chen Glanz zu geben.


Luca Piu
Co-Foun­der Litt­le Big Pasta

War­um die­ser Case auch für eure Brand rele­vant sein könnte:

Die­ser Case zeigt, wie wir bei CON­CRE­TE mit Gas­tro­no­mie- und Food-Start­ups arbei­ten. Gera­de in der Gas­tro­no­mie ent­schei­det nicht nur Geschmack, son­dern Hal­tung, Dif­fe­ren­zie­rung und Klar­heit im Markt. Zwi­schen Fast Food und geho­be­ner Restau­ra­ti­on ent­ste­hen neue For­ma­te – doch vie­le blei­ben visu­ell und stra­te­gisch aus­tausch­bar. Litt­le Big Pas­ta zeigt, wie Mar­ken­stra­te­gie, Raum­kon­zept, Design­sys­tem und Sto­rytel­ling zusam­men­wir­ken kön­nen, um ein eigen­stän­di­ges Gas­tro­no­mie-Kon­zept auf­zu­bau­en, das emo­tio­nal funk­tio­niert und gleich­zei­tig struk­tu­rell trag­fä­hig ist.

Ihr arbei­tet an Pro­jek­ten im Food & Gas­tro Seg­ment? Oder ihr wollt eure Mar­ke stra­te­gisch neu auf­stel­len – klar, glaub­wür­dig, lang­fris­tig?
Dann spre­chen wir ger­ne dar­über, wie man Sub­stanz sicht­bar macht.

Zum Pro­jekt­ge­spräch mit Concrete

„Litt­le Big Pas­ta lebt von einem Span­nungs­feld: ita­lie­ni­sche Opu­lenz im Pro­dukt, urba­ne Klar­heit im Aus­druck. Genau das woll­ten wir sicht­bar machen.
Uns ging es nicht dar­um, ein wei­te­res ita­lie­ni­sches Restau­rant zu gestal­ten. Wir woll­ten die­ses Gefühl aus Mai­land oder Rom – Tem­po, Stil, Selbst­ver­ständ­lich­keit – in eine deut­sche Groß­stadt über­set­zen.
Des­halb ist der Rah­men redu­ziert und prä­zi­se, wäh­rend das Essen selbst leuch­tet. Wenn Design den rich­ti­gen Ton trifft, ent­steht kein The­men­re­stau­rant, son­dern ein Ort mit Cha­rak­ter. Genau das war unser Anspruch.“

Dani­el Fate­mi — Krea­ti­on Concrete
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