Kin­der­zahn­arzt Wackelzahn

Pro­jekt­über­blick
01

Mar­ken­stra­te­gie und Bran­ding für ein ska­lier­ba­res Kin­der­zahn­arzt-Kon­zept

Wie wir Wackel­zahn als eigen­stän­di­ge Kin­der­zahn­arzt-Mar­ke zwi­schen medi­zi­ni­scher Sicher­heit, kind­li­cher Leich­tig­keit und ska­lier­ba­rem Pati­en­ten­er­leb­nis posi­tio­niert haben.

Wackel­zahn ist kein ein­zel­ner Pra­xis­stand­ort, son­dern ein Kin­der­zahn­arzt-Kon­zept mit aktu­ell drei Stand­or­ten in Leip­zig, Bad Godes­berg und Ber­lin – und der kla­ren Per­spek­ti­ve, an vie­len wei­te­ren Orten zu wach­sen.
Unse­re Auf­ga­be bei CON­CRE­TE war es, aus die­ser Idee eine belast­ba­re, wie­der­erkenn­ba­re und ska­lier­ba­re Mar­ke zu ent­wi­ckeln. Eine Mar­ke, die Eltern Sicher­heit gibt, Kin­der spie­le­risch abholt und den Zahn­arzt­be­such als posi­ti­ves Erleb­nis gestal­tet – vom ers­ten Kon­takt auf der Web­site bis zum Besuch am jewei­li­gen Standort.

Wackel­zahn ent­stand dabei nicht auf der grü­nen Wie­se. Das Pro­jekt baut auf einer mehr als 15-jäh­ri­gen Zusam­men­ar­beit mit Chris­tin und Micha­el Stein­bach auf – und auf dem tie­fen Ver­ständ­nis für die Mar­ken­welt von Lieb­lings-Zahn­arzt (LINK) und Team Lieb­lings-Zahn­arzt (LINK). Die­se DNA aus ehr­li­cher Zahn­me­di­zin, Empa­thie, Ser­vice, Lie­be zum Detail und Pati­en­ten­er­leb­nis soll­te nicht kopiert, son­dern kind­ge­recht wei­ter­ge­dacht wer­den.
Im Zen­trum stan­den die stra­te­gi­sche Mar­ken­po­si­tio­nie­rung, die Ent­wick­lung einer kla­ren Brand Sto­ry, ein visu­el­les Sys­tem mit hoher Wie­der­erkenn­bar­keit, ein Web­site-Kon­zept, ein eige­nes Sto­rytel­ling-Sys­tem mit Cha­rak­te­ren sowie ein Design­sys­tem, das an meh­re­ren Stand­or­ten funk­tio­niert, ohne belie­big zu werden.

Ziel war es, eine Kin­der­zahn­arzt-Mar­ke zu schaf­fen, die vom ers­ten Stand­ort an eigen­stän­dig wirkt – und gleich­zei­tig das Poten­zi­al hat, wei­ter­zu­wach­sen, ohne ihre Per­sön­lich­keit zu verlieren.

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Aus­gangs­la­ge

Der Kin­der­zahn­arzt-Markt funk­tio­niert anders als der klas­si­sche Zahn­arzt-Markt.
Die Pati­en­tin­nen sind Kin­der. Die Ent­schei­de­rin­nen sind Eltern. Und genau dar­aus ent­steht eine beson­de­re kom­mu­ni­ka­ti­ve und stra­te­gi­sche Her­aus­for­de­rung: Eltern müs­sen Ver­trau­en auf­bau­en, bevor sie ihr Kind einer Pra­xis anver­trau­en. Kin­der wie­der­um müs­sen sich vor Ort sicher, gese­hen und wohl fühlen.

Im Markt zeig­te sich eine kla­re Lücke. Vie­le Kin­der­zahn­arzt-Ange­bo­te wirk­ten ent­we­der zu medi­zi­nisch, zu gene­risch oder zu kind­lich. Häu­fig fehl­te eine star­ke Cor­po­ra­te Iden­ti­ty, ein ganz­heit­li­ches Pati­en­ten­er­leb­nis und eine Kom­mu­ni­ka­ti­on, die Eltern wirk­lich ver­mit­telt: Hier wer­den Kin­der nicht nur behan­delt – hier ver­steht man, wie Kin­der ticken.
Gleich­zei­tig war das Fun­da­ment stark. Lieb­lings-Zahn­arzt hat­te bereits gezeigt, wie moder­ne Zahn­me­di­zin anders gedacht wer­den kann: hoch­wer­tig, empa­thisch, ser­vice­ori­en­tiert und mit einem Pati­en­ten­er­leb­nis, das weit über die Behand­lung hin­aus­geht. Wackel­zahn soll­te die­se Grund­idee in die Kin­der­zahn­me­di­zin über­tra­gen – aber nicht als klei­ner Able­ger, son­dern als eigen­stän­di­ge Mar­ke mit eige­ner Welt, eige­ner Spra­che und eige­nem System.

Die zen­tra­le Her­aus­for­de­rung war damit klar:
Wie ent­wi­ckelt man ein Kin­der­zahn­arzt-Kon­zept, das Kin­der begeis­tert, Eltern Sicher­heit gibt und gleich­zei­tig an meh­re­ren Stand­or­ten ska­lier­bar bleibt?

Stra­te­gie & Markenführung

Im Kern ging es um eine dop­pel­te Übersetzung.

Wackel­zahn muss­te die DNA von Lieb­lings-Zahn­arzt auf­neh­men – Empa­thie, Ehr­lich­keit, Qua­li­tät, Ser­vice, Lie­be zum Detail und ein ganz­heit­li­ches Pati­en­ten­er­leb­nis – und sie in eine Welt über­tra­gen, die für Kin­der funk­tio­niert. Gleich­zei­tig muss­te die Mar­ke für Eltern pro­fes­sio­nell genug blei­ben, um Ver­trau­en auf­zu­bau­en. Die stra­te­gi­sche Leit­idee wur­de des­halb bewusst ein­fach und klar formuliert:

Auf­klä­rung für Eltern. Spaß für Kinder.

Für Eltern bedeu­tet Wackel­zahn: mein Kind ist in siche­ren Hän­den. Die Mar­ke muss Kom­pe­tenz, Erfah­rung, Moder­ni­tät und Ver­ständ­nis ver­mit­teln. Eltern wol­len ver­ste­hen, was pas­siert. Sie wol­len sehen, dass ihr Kind gut behan­delt wird. Und sie wol­len das Gefühl haben, die rich­ti­ge Ent­schei­dung getrof­fen zu haben.

Für Kin­der bedeu­tet Wackel­zahn etwas ande­res: eine Atmo­sphä­re, die nicht nach Angst riecht. Men­schen, die sich Zeit neh­men. Eine Spra­che, die sie ver­ste­hen. Klei­ne Über­ra­schun­gen. Humor. Ver­traut­heit. Posi­ti­ve Erlebnisse.

Die­se dop­pel­te Ziel­grup­pen­lo­gik wur­de zum stra­te­gi­schen Kern der Mar­ke. Wackel­zahn ist nicht ein­fach ein Zahn­arzt für Kin­der. Wackel­zahn ist ein Kon­zept, das das Zusam­men­spiel aus Kind und Eltern­teil ernst nimmt. Denn ein wirk­lich posi­ti­ves Pati­en­ten­er­leb­nis ent­steht erst dann, wenn Eltern Ver­trau­en haben und Kin­der sich wohlfühlen.

Auch die Ska­lier­bar­keit war Teil der Mar­ken­stra­te­gie. Wackel­zahn soll­te nicht nur lokal funk­tio­nie­ren, son­dern als Sys­tem: mit kla­rer Posi­tio­nie­rung, wie­der­erkenn­ba­rem Design, eige­ner Bild­welt, wie­der­keh­ren­den Cha­rak­te­ren, kon­sis­ten­ter Spra­che und Anwen­dun­gen, die sich auf Web­site, Raum, Team, Social Media, Print, Mer­chan­di­se und wei­te­re Stand­or­te über­tra­gen lassen.

So wur­de Wackel­zahn als Kin­der­zahn­arzt-Kon­zept posi­tio­niert, das medi­zi­ni­sche Qua­li­tät nicht laut behaup­tet, son­dern vor­aus­setzt – und den Unter­schied im Erleb­nis sicht­bar macht.

Design­sys­tem & Anwendung

Das visu­el­le Sys­tem folgt einem kla­ren Spannungsfeld:

Kind­lich im Zugang. Hoch­wer­tig im Ausdruck.

Wackel­zahn durf­te bunt, spie­le­risch und illus­tra­tiv sein – aber nicht belie­big, nicht bil­lig und nicht über­dreht. Die Mar­ke muss­te Kin­der anspre­chen, ohne Eltern abzu­schre­cken. Des­halb ent­stand ein Design­sys­tem, das Bil­der­buch-Cha­rak­ter, moder­ne Gestal­tung und zahn­me­di­zi­ni­sche Ver­trau­ens­wür­dig­keit mit­ein­an­der ver­bin­det. Die Farb­welt ist hell, freund­lich und pla­ka­tiv. Creme, Gelb, Laven­der, Peach, Green, Blue und kräf­ti­ge Akzent­far­ben schaf­fen eine war­me, offe­ne und sofort wie­der­erkenn­ba­re Mar­ken­welt. Die Typo­gra­fie arbei­tet mit wei­chen Run­dun­gen und geschwun­ge­nen For­men, die an Zahn­pas­ta, Creme und kind­li­che Leich­tig­keit erin­nern. Gleich­zei­tig bleibt das Sys­tem klar genug, um pro­fes­sio­nell und hoch­wer­tig zu wirken.

Ein zen­tra­ler Bestand­teil des Designs ist das Sto­rytel­ling über eige­ne Cha­rak­te­re. Den­ti der Zahn, Rosi das Zahn­fleisch, Wur­li die Zahn­wur­zel, Zacki die Zun­ge, Jaque der Plaque, Sören die Säu­re und Karl die Kari­es machen zahn­me­di­zi­ni­sche The­men greif­bar. Sie erklä­ren, beglei­ten, beru­hi­gen und schaf­fen Identifikation.

Dadurch wur­de das Cor­po­ra­te Design nicht nur zu einer visu­el­len Ober­flä­che, son­dern zu einem Werk­zeug für das gesam­te Pati­en­ten­er­leb­nis. Die Cha­rak­te­re kön­nen in der Auf­klä­rung ein­ge­setzt wer­den, in der Pra­xis Ori­en­tie­rung geben, Kin­der emo­tio­nal abho­len und die Mar­ke über unter­schied­li­che Kon­takt­punk­te hin­weg wie­der­erkenn­bar machen. Das Design­sys­tem wur­de auf zahl­rei­che Anwen­dun­gen über­tra­gen: Web­site, Pra­xis-Inte­ri­or, Work­wear, Geschäfts­aus­stat­tung, Ana­mne­se­bö­gen, Gifts, Social Media, Icons, Illus­tra­tio­nen, Ani­ma­tio­nen und Bewegt­bild. So ent­stand eine Mar­ken­welt, die nicht nur auf einem Screen funk­tio­niert, son­dern im Raum, im Team und im direk­ten Kon­takt mit Kin­dern und Eltern.

Wackel­zahn sieht des­halb nicht ein­fach „kin­der­freund­lich“ aus. Die Mar­ke über­setzt Kin­der­freund­lich­keit in ein Sys­tem, das Hal­tung, Atmo­sphä­re, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ska­lier­bar­keit zusammenbringt.

Digi­ta­le Umset­zung & immersi­ve Website

Die Web­site wur­de als ers­ter Teil des Pati­en­ten­er­leb­nis­ses gedacht.

Nicht als rei­ne Infor­ma­ti­ons­sei­te. Nicht als digi­ta­le Bro­schü­re. Son­dern als Ein­stieg in die Welt von Wackelzahn.

Für Eltern muss die Web­site schnell Ori­en­tie­rung und Sicher­heit schaf­fen: Wel­che Stand­or­te gibt es? Was bie­tet Wackel­zahn? War­um ist die­ses Kon­zept auf Kin­der spe­zia­li­siert? Wie wird mit Angst, Unsi­cher­heit und unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen umge­gan­gen? Und war­um kann ich mein Kind die­ser Mar­ke anvertrauen?

Für Kin­der darf die Web­site eine ande­re Ebe­ne öff­nen: Far­be, Figu­ren, Leich­tig­keit, Neu­gier und das Gefühl, dass der Zahn­arzt­be­such nicht auto­ma­tisch etwas Bedroh­li­ches sein muss.

Des­halb ver­bin­det das Web­site-Kon­zept kla­re Struk­tur mit emo­tio­na­ler Mar­ken­welt. Die Infor­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur ist auf Eltern aus­ge­rich­tet, die Tona­li­tät bleibt ver­ständ­lich und ver­trau­ens­bil­dend, wäh­rend Illus­tra­tio­nen, Cha­rak­te­re, Bild­welt und Moti­on Design den spie­le­ri­schen Cha­rak­ter der Mar­ke sicht­bar machen.

Auch digi­tal bleibt die Leit­idee erhalten:

Auf­klä­rung für Eltern. Spaß für Kin­der. Die Web­site ist damit kein iso­lier­ter Kanal, son­dern Teil des gesam­ten Mar­ken­sys­tems. Sie ver­bin­det Stra­te­gie, Design, Text, Bild, Ani­ma­ti­on und Stand­ort­lo­gik zu einem kon­sis­ten­ten Auf­tritt. Sie macht sicht­bar, dass Wackel­zahn nicht nur eine ein­zel­ne Pra­xis ist, son­dern ein wach­sen­des Kin­der­zahn­arzt-Kon­zept mit eige­ner Markenwelt.

War­um die­ser Case auch für eure Brand rele­vant sein könnte:

Die­ser Case zeigt, wie wir bei CON­CRE­TE Mar­ken ent­wi­ckeln, die nicht bei Logo, Farb­welt oder Web­site begin­nen, son­dern beim Ver­ständ­nis für Men­schen.
Gera­de im Gesund­heits­be­reich reicht fach­li­che Qua­li­tät allein nicht aus. Sie ist die Grund­la­ge. Der Unter­schied ent­steht dort, wo Men­schen Ver­trau­en auf­bau­en, sich ver­stan­den füh­len und erle­ben, dass eine Mar­ke ihre Bedürf­nis­se wirk­lich ernst nimmt.
Bei Wackel­zahn war genau das ent­schei­dend. Kin­der­zahn­me­di­zin ist nicht ein­fach Zahn­me­di­zin für klei­ne­re Patient*innen. Sie ist ein kom­ple­xes Zusam­men­spiel aus medi­zi­ni­scher Kom­pe­tenz, elter­li­chem Sicher­heits­be­dürf­nis und kind­li­chem Wohl­ge­fühl.
Wackel­zahn zeigt, wie Mar­ken­stra­te­gie, Ziel­grup­pen­ver­ständ­nis, Design­sys­tem, Sto­rytel­ling, Web­site und Anwen­dung zusam­men­wir­ken kön­nen, um aus einer Leis­tung ein ska­lier­ba­res Mar­ken­kon­zept zu machen. Nicht aus­tausch­bar. Nicht nur hübsch. Son­dern klar posi­tio­niert, emo­tio­nal anschluss­fä­hig und struk­tu­rell wachstumsfähig.

Ihr arbei­tet an einem Kon­zept, das wach­sen soll? Oder an einer Mar­ke, die meh­re­re Ziel­grup­pen gleich­zei­tig errei­chen muss – ohne belie­big zu wer­den?
Dann spre­chen wir ger­ne dar­über, wie man Sub­stanz sicht­bar macht.

Zum Pro­jekt­ge­spräch mit Concrete

„Die Basis die­ses Pro­jekts war Ver­trau­en. Wir arbei­ten seit mehr als 15 Jah­ren mit Chris­tin und Micha­el Stein­bach zusam­men und ken­nen die DNA von Lieb­lings-Zahn­arzt sehr genau. Bei Wackel­zahn ging es dar­um, die­se DNA kind­ge­recht wei­ter­zu­den­ken – nicht für einen ein­zel­nen Stand­ort, son­dern als ska­lier­ba­res Kon­zept. Der wich­tigs­te Schlüs­sel war dabei, die Bedürf­nis­se der Eltern wirk­lich zu ver­ste­hen. Denn sie ent­schei­den, ob sie ihr Kind einer Mar­ke anvertrauen.“

Chris­ti­an Rosen­ber­ger – Stra­te­gie & Geschäfts­füh­rung, CONCRETE
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