Mal­lor­qui­ni­sche Weinmarke

Pro­jekt­über­blick
01

CA´N SORT ist ein jun­ges Wein­pro­jekt aus Mal­lor­ca, das Pre­mi­um nicht über Laut­stär­ke defi­niert, son­dern über Her­kunft, Hand­werk und eine unge­wöhn­li­che sti­lis­ti­sche Ent­schei­dung: Leich­tig­keit. Wäh­rend vie­le mal­lor­qui­ni­sche Wei­ne tra­di­tio­nell schwer, alko­hol­reich und oft eher rus­ti­kal auf­tre­ten, posi­tio­niert CA´N SORT sei­ne Wei­ne bewusst moder­ner – frisch, klar, leicht im Alko­hol und gas­tro­no­misch anschluss­fä­hig. Was nach einem geschmack­li­chen Detail klingt, ist in Wirk­lich­keit eine stra­te­gi­sche Ant­wort auf einen Markt, der von über­la­de­nen Geschich­ten, aus­tausch­ba­ren Labels und klas­si­schem Bode­ga-Roman­ti­zis­mus geprägt ist.
Gemein­sam mit CA´N SORT war es unser Ziel, nicht ein­fach eine wei­te­re Wein­mar­ke zu gestal­ten, son­dern eine dif­fe­ren­zier­te Pre­mi­um-Posi­tio­nie­rung von Grund auf auf­zu­bau­en: auf Basis einer fun­dier­ten Markt‑, Ziel­grup­pen- und Wett­be­werbs­ana­ly­se, einer kla­ren Mar­ken­stra­te­gie und einer Brand Sto­ry, die den Ursprung der Wei­ne nicht deko­ra­tiv erzählt, son­dern als Mar­ken­fun­da­ment nutzt. Dar­aus ent­stand ein kon­sis­ten­tes Cor­po­ra­te Design, ein ska­lier­ba­res Design­sys­tem mit Pack­a­ging, Foto­kon­zept, Illus­tra­tio­nen, Icon­sets und Moti­on-Prin­zi­pi­en – sowie eine Web­site, die nicht als Shop gedacht ist, son­dern als B2B-Platt­form für Han­del, Gas­tro­no­mie und Part­ner: mit kla­rer Argu­men­ta­ti­on, Pro­dukt­dar­stel­lung und einem Ver­triebs­fo­kus, der Koope­ra­tio­nen erleich­tert und Ver­trau­en schafft.

Zur Web­site

Aus­gangs­la­ge

Ca’n Sort stand zum Pro­jekt­start nicht vor einem Rebran­ding – son­dern vor einem ech­ten 0→1‑Aufbau. Es gab kein bestehen­des Bran­ding, kein Design­sys­tem, kei­ne Spra­che, kei­ne Web­site und kei­ne kom­mu­ni­ka­ti­ven Grund­la­gen. Die Mar­ke muss­te voll­stän­dig neu ent­wi­ckelt wer­den – mit dem Anspruch, von Beginn an im Pre­mi­um­seg­ment glaub­wür­dig auf­zu­tre­ten und gleich­zei­tig so klar struk­tu­riert zu sein, dass sie sich im Ver­trieb sofort anwen­den lässt.

Die Her­aus­for­de­rung lag dabei nicht nur in der Gestal­tung, son­dern in der stra­te­gi­schen Aus­gangs­la­ge: Wein ist ein Markt mit hoher Aus­tausch­bar­keit, star­ken visu­el­len Kon­ven­tio­nen und einer Über­la­dung an Her­kunfts­er­zäh­lun­gen. Genau des­halb war früh klar, dass ein „schö­nes Label“ nicht rei­chen wür­de. Die Mar­ke muss­te ein belast­ba­res Argu­men­ta­ti­ons­ge­rüst bekom­men – für Han­del, Gas­tro­no­mie und Dis­tri­bu­to­ren – und gleich­zei­tig eine visu­el­le Welt, die nicht in Bode­ga-Kli­schees abrutscht.Zusätzlich war der Mar­ken­auf­tritt von Anfang an auf meh­re­re Touch­points ange­legt: Pack­a­ging, Foto­pro­duk­ti­on, Design- und Con­tent-Sys­tem, Moti­on-Prin­zi­pi­en und eine Web­site mit B2B-Fokus. Unse­re Auf­ga­be war es, die­se Ebe­nen nicht als Samm­lung von Ein­zel­maß­nah­men zu den­ken, son­dern als ein kon­sis­ten­tes Sys­tem, das in der Anwen­dung funk­tio­niert, ska­liert und in jeder Situa­ti­on sofort wie­der­erkenn­bar bleibt.

Stra­te­gie & Markenführung

Wir star­ten grund­sätz­lich bei Pro­jek­ten wie Ca’n Sort nicht bei Design, son­dern bei Wirk­me­cha­nik. Wein ist ein Markt, in dem vie­le Mar­ken das Glei­che erzäh­len: Tra­di­ti­on, Ter­ro­ir, Hand­werk. Das Pro­blem ist sel­ten die Qua­li­tät – son­dern die Aus­tausch­bar­keit.

Des­halb haben wir zuerst die Zielgruppen‑, Markt- und Wett­be­werbs­land­schaft ana­ly­siert: Was erwar­ten Händ­ler und Gas­tro­no­mie? Wel­che Nar­ra­ti­ve sind über­nutzt? Wo ent­ste­hen im Pre­mi­um­seg­ment neue Kauf­mo­ti­ve? Und wie kön­nen wir ein Pro­dukt, das „leicht“ sein will, so posi­tio­nie­ren, dass es nicht als „ein­fach“ wahr­ge­nom­men wird?

Aus die­ser Grund­la­ge ent­stand eine Posi­tio­nie­rung, die zwei schein­ba­re Gegen­sät­ze zusammenführt:

Har­ter Boden. Leich­ter Wein.

Die Mar­ke basiert auf dem Boden als Ursprung – stei­nig, mine­ra­lisch, geprägt von ech­ter Arbeit – und über­setzt das in ein Pro­dukt­pro­fil, das genau das Gegen­teil der typi­schen mal­lor­qui­ni­schen Schwe­re ver­kör­pert: frisch, ele­gant, leicht im Alko­hol und klar in der Spra­che. Damit wur­de Ca’n Sort nicht zur roman­ti­schen Bode­ga-Sto­ry, son­dern zu einer moder­nen Premium-Marke

B2B-first bedeu­te­te dabei: Die Mar­ke muss nicht nur gefal­len – sie muss ver­kauf­bar sein. Sie braucht Argu­men­te, Struk­tur und eine kla­re Erzäh­lung, die Händ­ler und Gas­tro­no­mie sofort wei­ter­ge­ben kön­nen. Par­al­lel dazu haben wir den Auf­bau für Employ­er Bran­ding mit­ge­dacht – als Teil einer Mar­ke, die in den nächs­ten Jah­ren wach­sen und eige­ne Struk­tu­ren auf­bau­en soll.

Design­sys­tem & Anwendung

Aus der Stra­te­gie wur­de ein visu­el­les Sys­tem, das nicht deko­ra­tiv ist, son­dern die Posi­tio­nie­rung sicht­bar macht: Kon­trast und Balan­ce.Der Boden ist nicht nur Sto­ry – er wird zur gestal­te­ri­schen Grund­form: Struk­tur, Kör­nung, Schwe­re. Dem gegen­über ste­hen Leich­tig­keit, Raum, kla­re Typo­gra­fie und eine redu­zier­te, moder­ne Bildsprache.

So ent­steht ein Cor­po­ra­te Design, das gleich­zei­tig zwei Din­ge kann:

  1. Pre­mi­um und glaub­wür­dig wir­ken (Hand­werk, Her­kunft, Materialität)
  2. leicht und zeit­ge­mäß blei­ben (Fri­sche, Klar­heit, Modernität)

Das Sys­tem wur­de bewusst als ska­lier­ba­res Tool­kit gebaut – nicht als star­res Logo-Design. Es umfasst:

  • Typo­gra­fi­sche Hier­ar­chien und kla­re Headlines-Logik
  • Icon- und Illus­tra­ti­on-Sets für Ori­en­tie­rung und Erklärbarkeit
  • Moti­on- und Ani­ma­ti­ons­prin­zi­pi­en, die die Mar­ke „atmen“ lassen
  • eine Bild­welt, die Her­kunft zeigt, ohne folk­lo­ris­tisch zu werden
  • ein Pack­a­ging-Sys­tem, das Pre­mi­um wirkt, aber nicht laut schreit

Dadurch kann Ca’n Sort kon­sis­tent über alle Touch­points auf­tre­ten: Pack­a­ging, Web­site, Inhal­te, Mate­ri­al für Han­del und Gas­tro­no­mie – und spä­ter auch wei­ter­füh­ren­de For­ma­te wie Events oder Kom­mu­ni­ka­ti­on zur eige­nen Bodega.

Umset­zung & Website

Die Web­site war von Beginn an als Ver­triebs- und Mar­ken­platt­form gedacht, nicht als klas­si­scher Online-Shop. Ziel ist nicht der schnel­le Kauf, son­dern: Ver­trau­en erzeu­gen, das Pro­dukt ver­ständ­lich machen und Koope­ra­tio­nen erleichtern.

Des­halb haben wir das Web­site-Kon­zept ent­lang einer kla­ren Sto­ry-Archi­tek­tur entwickelt:

  • Die Her­kunft als Ursprung („Aus unse­rem Boden“)
  • Die Dif­fe­ren­zie­rung über Leich­tig­keit (moder­nes Geschmacks­er­leb­nis, gerin­ger Alko­hol, kla­re Küche-Kompatibilität)
  • Die Zusam­men­ar­beit als B2B-Ein­stieg (Mate­ri­al, Kon­di­tio­nen, Abläu­fe, Support)
  • Die Wei­ne als prä­zi­se beschreib­ba­res Pro­dukt (Geschmack, Cha­rak­ter, Pai­ring, Jahr­gang, Limitierung)
  • Die Geschich­te und Visi­on (Mal­lor­ca, Hand­ar­beit, Per­spek­ti­ve eige­ne Bodega)

In der Umset­zung wur­den Design und Mar­ken­füh­rung bewusst in Funk­ti­on über­setzt: kla­re CTAs, schnel­le Kon­takt­lo­gik, struk­tu­rier­te Argu­men­ta­ti­on für Han­del und Gas­tro­no­mie, sowie eine Pro­dukt­dar­stel­lung, die „Emp­fehl­bar­keit“ schafft.Die Web­site wird so zum Dreh- und Angel­punkt für alles, was Ca’n Sort im Markt braucht:
eine Mar­ke, die man ver­steht, eine Sto­ry, die man wei­ter­erzäh­len kann, und ein Pro­dukt, das sich leicht ver­kau­fen lässt – weil es klar und modern posi­tio­niert ist.

Feed­back von CA´N SORT zu unse­rer Arbeit

Ich kann Con­cre­te für alle die krea­ti­ves, fun­dier­tes Brand­buil­ding suchen nur emp­feh­len! In mei­ner Kar­rie­re habe ich mit zahl­rei­chen Agen­tu­ren welt­weit zusam­men­ar­bei­ten kön­nen, und Con­cre­te ist ganz oben mit dabei.

Im aktu­el­len Pro­jekt hat­ten wir 13 Agen­tu­ren im Pitch und Con­cre­te hat sich gegen alle behaup­ten kön­nen. Denn was neben der fach­li­chen Kom­pe­tenz und Erfah­rung min­des­tens genau­so wich­tig ist, ist das Mensch­li­che, und hier hier punk­tet Con­cre­te defi­ni­tiv. Die Zusam­men­ar­beit war von Anfang an auf Augen­hö­he und von gegen­sei­ti­gem Respekt geprägt.

Con­cre­te hat nicht nur unse­re Mar­ke neu erschaf­fen, son­dern auch mit einem trans­pa­ren­ten Pro­zess und effek­ti­ver Arbeit alle Betei­lig­ten begeis­tert.
Wolf­ram & Chris­ti­an haben sich viel Zeit genom­men, unser Unter­neh­men und die Visi­on des Grün­ders zu ver­ste­hen und die­se krea­tiv sowie stra­te­gisch fun­diert in einen Mar­ken­kern zu über­set­zen.
Mit trans­pa­ren­tem Pro­zess und effek­ti­ver Arbeit haben sie alle Betei­lig­ten begeistert.

Auch im spä­te­ren Ver­lauf hat uns Con­cre­te mit ihrer Fle­xi­bi­li­tät und Pro­fes­sio­na­li­tät über­zeugt, nicht nur beim Ent­wi­ckeln der Mar­ke, son­dern auch beim Go-to-mar­ket. Die­se Fähig­keit, sowohl Mar­ken­kern als auch kom­plet­te Umset­zung zu beglei­ten, macht Con­cre­te zu einem ech­ten Part­ner mit lang­fris­ti­gem Mehrwert.

Wer Design, Stra­te­gie und Umset­zung aus einer Hand sucht, ist hier genau rich­tig. Wei­ter so!

Jochen Lam­pert
Direc­tor Gene­ral CA’N SORT Ges­ti­on SLU

War­um die­ser Case auch für eure Brand auf Mal­lor­ca rele­vant sein könnte:

Die­ser Case zeigt exem­pla­risch, wie wir bei CON­CRE­TE Mar­ken auf­bau­en, die in Märk­ten mit star­ken Kon­ven­tio­nen und hoher Aus­tausch­bar­keit bestehen kön­nen – genau wie auf Mal­lor­ca. Denn hier ent­schei­det nicht Laut­stär­ke über Erfolg, son­dern Prä­zi­si­on: Wer die rich­ti­gen Ziel­grup­pen anspricht, eine kla­re Hal­tung zeigt und in jeder Anwen­dung kon­sis­tent bleibt, gewinnt Ver­trau­en – bei Gäs­ten, Part­nern und Inves­to­ren.
Mal­lor­ca ist ein beson­de­rer Kon­text. Vie­le Brands bewe­gen sich in einem Umfeld aus Inter­na­tio­na­li­tät, Pre­mi­um-Erwar­tung und sai­so­na­lem Druck. Gleich­zei­tig ist der Wett­be­werb in vie­len Berei­chen visu­ell und kom­mu­ni­ka­tiv erstaun­lich ähn­lich: ähn­li­che Sto­rys, ähn­li­che Ästhe­tik, ähn­li­che Ver­spre­chen. Genau hier ent­steht Dif­fe­ren­zie­rung nicht durch „schö­ne­re Bil­der“, son­dern durch ein Sys­tem, das eine ech­te Ent­schei­dung sicht­bar macht – stra­te­gisch, gestal­te­risch und ope­ra­tiv.

Ca’n Sort ist dafür ein gutes Bei­spiel: Wir haben nicht nur ein Bran­ding gestal­tet, son­dern eine Mar­ke von Grund auf auf­ge­baut – von Markt- und Ziel­grup­pen­ana­ly­se über Posi­tio­nie­rung und Brand Sto­ry bis zum ska­lier­ba­ren Cor­po­ra­te Design, Pack­a­ging, Foto­pro­duk­ti­on und einer Web­site, die als B2B-Platt­form für Han­del und Gas­tro­no­mie funk­tio­niert. Das Ergeb­nis ist kein kurz­fris­ti­ger Launch, son­dern ein Fun­da­ment, das trägt – auch wenn das Pro­jekt wächst, neue Pro­duk­te ent­ste­hen oder inter­na­tio­na­le Ziel­grup­pen dazukommen.

Ihr baut eine Mar­ke auf Mal­lor­ca auf – im Bereich Hos­pi­ta­li­ty, Real Estate, Food & Bevera­ge oder Life­style? Oder ihr wollt euren Mar­ken­auf­tritt stra­te­gisch neu aus­rich­ten, um euch kla­rer zu posi­tio­nie­ren und lang­fris­tig zu wach­sen?
Dann spre­chen wir ger­ne dar­über, wie man Sub­stanz sicht­bar macht – und wie man auf Mal­lor­ca eine Mar­ke ent­wi­ckelt, die sich nicht anpasst, son­dern heraussticht.

Zum Pro­jekt­ge­spräch mit Concrete

„Für uns war die zen­tra­le Design­fra­ge: Wie über­setzt man einen har­ten, stei­ni­gen Boden in eine Mar­ke, die leicht wirkt – ohne dass sie belie­big wird. Wir haben des­halb kein ‘Look’ gebaut, son­dern ein Sys­tem aus Kon­tras­ten, Rhyth­mus und Mate­ria­li­tät, das auf Pack­a­ging, Foto­gra­fie, Moti­on und Web­site kon­sis­tent funktioniert.“

Dani­el Fate­mi — head of design / CON­CRE­TE BRANDBUILDING

„Wir waren fünf Tage auf dem Wein­gut – und genau das hat den Unter­schied gemacht. Für mich war ent­schei­dend, dass wir nicht ‘Con­tent pro­du­ziert’ haben, son­dern vor Ort beob­ach­ten konn­ten. Wir konn­ten uns Zeit neh­men, über das Gelän­de zu lau­fen, den Boden zu ver­ste­hen und nicht nur ‘Moti­ve’ zu sam­meln, son­dern die Atmo­sphä­re. Die Bil­der soll­ten nicht deko­ra­tiv sein, son­dern zei­gen, wo Ca’n Sort wirk­lich herkommt.“

Julia — Fotografin
Mehr
hier

Lasst uns sprechen und loslegen.

Was benötigt eure Marke? Lasst es uns gemeinsam herausfinden.

Gespräch vereinbaren