Warum gutes Design keine Geschmacksfrage ist.
Aus unserer Sicht ist das ein Missverständnis.
Gutes Design ist kein persönlicher Geschmack. Es ist funktionales Handwerk.
Design wird oft wie eine Meinungsfrage behandelt. „Gefällt mir.“ „Gefällt mir nicht.“

Design ist Funktion, nicht ausnahmslos Dekoration.
Design muss nicht nur gut aussehen. Es muss tragen. Nicht an einer Stelle, sondern überall dort, wo eine Marke auftaucht: Website, Präsentationen, Social Media, Kampagnen oder interne Dokumente.
Wenn Design nur punktuell funktioniert, ist es keine Markenlösung – sondern Oberfläche.
Wir denken in Systemen
Wir entwickeln keine Einzelobjekte. Wir entwickeln Designsysteme. Ein Designsystem: definiert Regeln, schafft Konsistenz, ist skalierbar und funktioniert in unterschiedlichen Kontexten. Das Ziel ist nicht Aufmerksamkeit. Sondern Orientierung.
Woran gutes Design erkennbar ist
Gutes Design ist verständlich, ist konsistent, funktioniert über viele Anwendungen hinweg, trägt strategische Entscheidungen und entsteht nicht zufällig. Es ist das Ergebnis vieler bewusster Entscheidungen – und Erfahrung.
Warum Geschmack allein nicht reicht
Persönlicher Geschmack ist individuell. Marken müssen jedoch kollektiv funktionieren. Sie müssen:
Zielgruppen erreichen, Märkte adressieren, Orientierung bieten, Wiedererkennung erzeugen, Das gelingt nicht durch spontane Vorlieben. Sondern durch klare strategische Grundlage und sauberes Handwerk.
Kontext des Videos
Im Video spricht Daniel direkt in die Kamera. Das visuelle Setting bleibt konsistent: warmes, modernes Office mit Bücherregal im Hintergrund. Die ruhige Inszenierung betont die Argumentation – nicht die Selbstdarstellung.
Transkript
Gutes Design ist keine Geschmacksfrage. Auch wenn es oft so behandelt wird. Aus unserer Sicht – und aus meiner ganz persönlich – ist Design vor allem eins: Handwerk. Mir geht es nicht darum, was mir oder jemand anderem spontan gefällt. Sondern darum, ob ein Design und eine Idee funktioniert. Gutes Design muss primär tragen können. Nicht nur an einer Stelle, sondern überall dort, wo eine Marke auftaucht. Deshalb denken wir Design nicht als einzelne Oberfläche. Zum Beispiel nicht nur als Logo oder als schöne Website. Wir denken lieber in Systemen. Beziehungsweise Designsystemen, die Regeln haben, die skalieren und die sich auf unterschiedliche Anwendungen übertragen lassen. Ein gutes Design erkennt man nicht daran, ob es auffällt. Sondern daran, ob es Orientierung gibt. Ob es verständlich ist. Und ob es konsistent bleibt. Egal ob Website, Präsentation oder Kampagne. Das ist nichts Beliebiges. Und das entsteht nicht aus dem Bauch heraus. Gutes Design entsteht durch Erfahrung. Durch viele Entscheidungen. Und durch ein gutes Gefühl dafür, wie Marken im Alltag funktionieren müssen. Deshalb ist Design bei CONCRETE keine Stilfrage und kein Zufall. Sondern sauberes Handwerk, das wir jeden Tag anwenden.


